Abbau und Ressourcen - Ökologische Aspekte
Ressourcenmanagement
Es muss bedacht werden, dass der Zugang zu Bodenschätzen von anderen
Flächennutzungsformen blockiert werden kann. Es liegt im gesellschaftlichen Interesse,
den Abbau von Rohstoffen mit anderen Nutzungen zu kombinieren. Der Rohstoffabbau ist stark
reguliert durch die Flächennutzungsplanung, bei welcher folgende Punkte beachtet werden
müssen:
- Einbeziehung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte in den Planungsprozess,
- Kenntnis der Rohstoffvorkommen,
- Eignung und Qualität der Rohstoffvorkommen,
- Entwicklung eines integrierten Ansatzes zur Erhaltung von Ressourcen,
- Umsetzung langfristiger Planungsstrategien, einschließlich der Sicherung der
Versorgung,
- Berücksichtigung von Flächennutzung und anderer nachhaltiger Ziele im Planungsprozess,
- Bearbeitung von Rohstoffbelangen auf allen administrativen Ebenen.
| Die Verwaltung und das Management von Ressourcen ist für
das produzierende Gewerbe fundamental. Die Verantwortung liegt allerdings nicht allein bei
der Industrie, sondern auch bei der Politik. Unsere Industrie ist zu Investitionen bereit,
wenn die sichere Rohstoffversorgung garantiert werden kann. |
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Idealerweise sollte der Planungsprozess drei Projektionsebenen beinhalten:
- Langfristige Möglichkeiten (mehr als 25 Jahre)
- Mittelfristige Wahrscheinlichkeiten (12-25 Jahre)
- Kurzfristige Sicherheiten (1-12 Jahre)
Deshalb ist es wichtig, dass die Belange der Ziegelindustrie auf europäischer und
nationaler Ebene berücksichtigt werden, um
- sicherzustellen, dass Entwicklungsplanungen spezielle Belange der Ziegelindustrie
berücksichtigen,
- zu garantieren, dass Planungsrichtlinien eine nachhaltige lang-, mittel- sowie
kurzfristige Versorgungssicherung mit Ton und Lehm beinhalten und die relevanten Parteien
über Entwicklungen informiert werden,
- geographische Unterschiede in Bezug auf die wirtschaftliche Bedeutung von Tonvorkommen,
Produktionszentren und Märkten zu berücksichtigen,
- eine vielseitige Rohstoffversorgung zu sichern, um eine Angebotspalette gewährleisten
zu können, die den verschiedenen Produktanforderungen entspricht,
- den Produkt- und Rohstofftransport sowie das Wachstum im Import/Export von Ton und
anderen Materialien über Verwaltungsgrenzen hinaus zu berücksichtigen.
Wenn diese Belange berücksichtigt und die auftretenden Probleme sowohl von den
Produzenten als auch von den Behörden adressiert werden, wird eine solide Grundlage
geschaffen mit der sich Investment in den Industriezweig rechtfertigen lässt, im
Interesse derer, die Wohnraum auch zukünftig benötigen.
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